@Olli Also ist das JavaScript Tracking die bessere, genauere Variante?
Das kann man so nicht sagen, denke ich:
Wie schon erwähnt, läuft der Javascript Tracker zu einem späteren Zeitpunkt als der php-Tracker, und setzt einen Browser als Umgebung voraus, der Javascript ausführt - dass es also zu unterschiedlichen Ergebnissen kommt ist nicht verwunderlich, welche Daten die “besseren” sind kann man deshalb aber nur sagen, wenn klarer ist, was der Zweck der Auswertung sein soll.
Willst Du zum Beispiel einen Überblick bekommen, welche Seiten/Scripts die meisten realen “hits” abbekommen, um heraus zu finden, was Deinen Server zum Glühen bringt, ist (wenn du keine Server logs auswerten willst) in jedem Fall das php-Tracking zu bevorzugen, bei dem mehr von der tatsächlichen Serverlast zu sehen ist.
Geht es Dir mehr darum, das Nutzerverhalten zu beobachten ist die “vorgefilterte” Datensammlung des JS-trackers zu bevorzugen.
Ich habe jedoch durchaus Situationen erlebt, in denen regelmässige Nutzer meiner Seite so schnell zu den Ihnen vertrauten Navigations-schritten clicken, dass sie den JS-tracker abhängen (es fehlen dann einzelne Seitenaufrufe in der Statistik, und Du fragst Dich, wie der Nutzer von A nach C gekommen sein soll, weil Seite B nicht lange genug offen war, um getrackt zu werden).
@Lukas Adblocker blockieren /piwik.js aber erkennen natürlich nicht das PHP Tracking
Dem kann man ausweichen, in dem man die piwik.js schlicht umbenennt (getestet mit ABP).
Das Umbenennen muss man dann zwar im Updatefall händisch machen, bei der weiten Verbreitung von adblockern würde ich das aber empfehlen, weil dem JS-tracker sonst ein recht großer Teil Traffic fehlen würde.
@Lukas User Agents die als Bot erkannt werden, werden von Piwik […im php tracking…] glaube ich ignoriert
Glaube ich auch, aber es wäre schon schön, wenn wir das irgendwie nochmal verifizieren könnten, da es ja einen großen Unterschied macht.